Am Donnerstagabend, den 19.05.2011, trafen sich 14 Mitglieder der Einsatzabteilung zu einem Übungsdienst für Atemschutzgeräteräger. Nachdem der Mannschaftstransportwagen (MTW) und die beiden Löschruppenfahrzeuge die Einsatzstelle erreicht hatten, sollte in einer ersten Übung eine vermisste Person aus einem Kanal- bzw. Tunnelnetz gerettet werden. Die Rohre und unterirdischen Behälter gehörten zu einer ehemaligen Kläranlage und waren zum Teil so eng, dass die Einsatzkräfte den Pressluftatmer ablegen mussten.
Vor Einstieg in das Kanalsystem wurde mit einem Messgerät die Schadstoffkonzentration sowie Sauerstoffgehalt und Ex-Gefahren überprüft.
Mehrere Trupps waren im Einsatz um den Dummy zu orten und letztendlich über den Angriffsweg wieder ans Tageslicht zu bringen.
In einer zweiten Übung ging es um das Absuchen großer Räume bei "Nullsicht".
In einer ehemaligen Lagerhalle waren insgesamt 3 AGT-Trupps im Einsatz, wobei die Atemschutzmasken komplett verhängt wurden. Verschiedene Leinensuchtechniken kamen zum Einsatz. Besondere Bedeutung kam durch das gleichzeitige Vorgehen mehrerer Trupps über verschiedene Eingänge der Kommunikation mit dem Einsatzleiter und der Atemschutzüberwachung zu.
Erschwert wurde das Absuchen der Räume durch unzähliche Gegenstände die im Weg standen und in denen sich die Leinen zum Teil verfingen.
Nachdem die Ausstattung gereinigt und wieder auf den Fahrzeugen verstaut war, konnten die Mitglieder gegen 21.15 Uhr wieder den Rückmarsch ins Feuerwehrhaus antreten.








