Am Montag (11.05) fand im Rahmen unseres wöchentlichen Jugenddienstes eine große Objektübung für die Jugendfeuerwehr statt. Im ehemaligen Schulzentrum Ahlem übten 28 Jugendliche aufgeteilt in vier Gruppen und einen selbständigen Trupp.
Simuliert wurden verschiedene Lagen innerhalb und außerhalb des Gebäudes.
Eine Gruppe musste zur Brandbekämpfung und Menschenrettung über eine Steckleiter sowie durch den Treppenraum in das erste Obergeschoss vor. In einem vernebelten Raum fanden sie eine bewusstlose Puppe, welche über das Treppenhaus gerettet werden musste. Außerdem errichteten sie eine zentrale Verletztensammelstelle.
Eine zweite Gruppe suchte das vernebelte Erdgeschoss nach weiteren Personen ab und löschte die simulierten Brände. Dabei konnten sie den Rauchvorhang zum Einsatz bringen und eine Türöffnungsprozedur durchführen.
Die dritte Gruppe griff das Schulzentrum von der Rückseite an und führte eine Menschenrettung durch. Da die Person durch eine umgefallene Waschmaschine eingeklemmt war, musste zunächst eine technische Hilfeleistung mittels Halligan-Tools durchgeführt werden. Der zweite Trupp begab sich zur Brandbekämpfung in das Obergeschoss. Währenddessen bereitete der dritte Trupp verschiedene Gegenstände für ein Hochziehen durch ein geöffnetes Fenster vor.
Im Außenbereich löschte Gruppe Vier einen dargestellten Böschungsbrand. Darüber hinaus mussten Gasflaschen gekühlt und geborgen werden.
Der selbstständige Trupp kümmerte sich um eine zentrale Wasserversorgung, die Verkehrsabsicherung und baute eine Beleuchtungsgruppe für die Verletztensammelstelle auf. An der Sammelstelle trafen nach und nach die geretteten Übungspuppen mit Anweisungen ein – so konnten die Jugendlichen ihre Fähigkeiten in der Ersten Hilfe (Reanimation, stabile Seitenlage, Verbände) üben.
Insgesamt haben die Übungen den Jugendlichen eine Menge Spaß bereitet und jede*r konnte seine Fähigkeiten praxisnah einsetzen.
Vielen Dank an dieser Stelle für die Unterstützung aus der Einsatzabteilung sowie den Ortsfeuerwehren Badenstedt und Limmer für das Bereitstellen von zwei weiteren Löschfahrzeugen.


















