Nachdem das Thema "Sturmschaden und Einsatz von Kettensägen" in der Vorwoche behandelt worden war, folgte beim Übungsdienst am 22. Februar 2018, der zweite Teil des Themas ‚Unwettereinsätze‘. Dieses Mal ging es um den Einsatz von Pumpen bei Überflutungen oder vollgelaufenen Kellern. Bei eisiger Kälte, jedoch noch zu Beginn der Hannoverschen Eiszeit 2018, fuhren 21 Mitglieder der Einsatzabteilung mit den beiden Löschgruppenfahrzeugen (HLF20 und LF10/6), dem Mannschaftstransportwagen mit Stromanhänger und dem Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Pumpe zum See an der Südspitze des Expo-Parks.
Insgesamt wurden vor Ort drei Gruppen gebildet, die nacheinander drei unterschiedliche und teilweise aufeinander aufbauende Aufgaben zu bewältigen hatten. Zunächst waren das Einsatzgebiet auszuleuchten und eine zentrale Stromversorgung für alle drei Gruppen vom Stromanhänger herzustellen. Weiterhin hatten die Gruppen jeweils eine Pumpstelle vorzubereiten, da sich auf dem See bereits eine Eisschicht gebildet hatte.
Im nächsten Schritt sollten Tauchpumpen und Chiemseepumpen zu Wasser gebracht und betrieben werden, wobei sowohl Pumpstellen im Flachwasser wie auch an einer steilen Uferkante genutzt werden mussten. Neben der Sicherung der Einsatzkräfte und der Pumpen wurden auch Möglichkeiten zur Erhöhung der Förderleistung durch Verwendung formstabiler Schläuche erprobt.
Im letzten Abschnitt kam dann die Chiemseepumpe in Reihenschaltung zum Einsatz, um eine größere Förderhöhe zu erreichen. Parallel wurden an der anderen Einsatzstelle Möglichkeiten zum Bau eines behelfsmäßigen Flaschenzuges erprobt um die schwere Pumpe zu Wasser zulassen. Vor dem Rückbau hatten alle Gruppen die Möglichkeit, die jeweils anderen Einsatzstellen und Lösungsansätze sowie den AB-Pumpe zu besichtigen.
Ein besonderer Dank geht dieses Mal an die Kollegen der FRW4, bei denen wir uns auch dieses Mal ganz unkompliziert den Abrollbehälter für den Übungsdienst ausleihen durften.










