News Einsatzabteilung

Übungsdienst Menschenrettung

FFD übt in ehem. Hausmeisterwohung

Im Juni führte die Einsatzabteilung zwei Übungen unter Realbedingungen an einem leerstehenden Gebäude durch. In beiden Fällen sollte die Alarmierung durch einen Rauchwarnmelder erfolgt sein. Vor Ort stellte der Einsatzleiter dann fest, dass die Hausmeisterwohnung stark verqualmt war. Die Atemschutzgeräteträger des LF10/6 führten die Menschenrettung und Brandbekämpfung durch, während die Gruppe des LF 16 TS bei der ersten Übung das Wasser aus einer rund 150 m entfernten offenen Wasserentnahmestelle heranführen musste.
 
Zunächst wurde ein Feuer im Keller angenommen. In den beiden völlig verrauchten Etagen wurden zwei Personen geortet und gerettet. Im weiteren Verlauf unterstützten auch die Atemschutzgeräteträger des zweiten Fahrzeuges am Gebäude. Nach Rettung der Personen wurde seitens der Übungsleitung noch ein Atemschutznotfall eingespielt, bei dem ein verstärkter Sicherheitstrupp einen bewusstlosen Kameraden zunächst orten und anschließend aus dem Keller ins Freie transportieren musste.
 
Für die zweite Übung wechselten die Besatzungen der Fahrzeuge. Diesmal bekämpfte die Besatzung des LF 10/6 ein Feuer im Badezimmer der Wohnung, dass wiederum eine starke Verrauchung beider Geschosse nach sich zog. Nach längerer Suche wurden auch diesmal die beiden Vermissten Bewohner gefunden. Die zweite Gruppe kümmerte sich unter Vornahme eines Strahlrohres über Steckleiter auf einem Dach um den Schutz eines benachbarten Gebäudes. Die Wasserversorgung erfolgte hier für beide Gruppen durch einen Unterflurhydranten. Später unterstützten die Atemschutzgeräteträger wieder bei der Menschenrettung.
 
Nach den Übungen wurden die Fahrzeuge wieder zum Abmarsch fertig gemacht, bevor jeweils eine kleine Auswertung des Einsatzes erfolgte.