Die Suche von vermissten Personen in einem unübersichtlichen Gelände war Thema bei einem Übungsdienst für Atemschutzgeräteträger.
Nach einer theoretischen Unterrichtseinheit im Schulungsraum ging es mit drei Fahrzeugen in die Praxis. Während sonst meist in Gebäuden, Kellern oder Tiefgeragen geübt wird, ging es diesmal in die Natur.
Fiktive Ausgangslage war ein Schadenereignis, dass zu einer großflächigen bodennahen Rauchentwicklung am westlichen Ortsrand führte. In einem ca. 300 x 300 m großen Waldstück wurden Personen (Einsatzkräfte) vermisst, die von Atemschutztrupps geortet werden sollten.
Glücklicherweise waren die Vermissten mit dem Notortungssystem für Atemschutzgeräteträger (Genius) ausgestattet.
Um die Übungen auch ohne tatsächliche Rauchentwicklung realitätsnah zu gestalten, durften die Trupps bei Dunkelheit im Wald keine Lampen verwenden, was die sichere Fortbewegung deutlich verlangsamte. Parallel dazu wurde eine Wasserversorgung vom LF10/6 am Ende des Feldspatweges über das HLF20 in der Feldmark zu einem Verteiler am Waldrand gelegt.
Schwerpunkt war neben den praktischen Erfahrungen mit dem Notortungssystem auch die Atemschutzüberwachung und Kommunikation der eingesetzten Trupps mittels Funkgeräten.
News Einsatzabteilung






