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NOTFALL INFORMATIONS PUNKTE „NIP’s“ im Krisenfall

Im Rahmen des vergangenen Übungsdienstes haben wir uns mit dem Einreichten und Betreiben sogenannter Notfallinformationspunkte beschäftigt. Zunächst wurde im Rahmen des theoretischen Unterrichts das „Konzept“ der Landeshauptstadt Hannover vorgestellt. Die Notfallinformationspunkte sind Teil des Bevölkerungsschutzes und sollen bei längeren oder flächendeckenden Stromausfällen als Anlaufstellen für die hannoverschen Bürgerinnen und Bürger dienen. Auch andere Krisenfälle sind als Einsatzszenarien denkbar.

Am Notfallinformationspunkt sollen Notrufe abgesetzt bzw. Meldungen abgegeben werden können. Über Flipcharts werden zentral Informationen verteilt. Darüber hinaus kann in begrenztem Umfang „Erste Hilfe“ geleistet werden. Die Stellen verfügen über ein kleines Zelt, einen Stromerzeuger, verschiedene Beleuchtungsgeräte, Stromverteilersatz und Akkus, ein Digitalfunkgerät, eine Biertischgarnitur, Flipchart und Dokumentationsmaterial sowie eine Krankentrage mit Sanitätskasten. 

Das Konzept sieht vor, dass nach Alarmierung der NIP’s der Aufbau durch die Ortsfeuerwehren erfolgt, die die Stelle auch für die ersten 1 – 3 Stunden betreiben sollen. Anschließend lösen MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung ab. Die Ortsfeuerwehr Davenstedt ist dabei für einen NIP im Stadtteil Davenstedt (26) und einen im Stadtteil List (5) zuständig.

Nach der theoretischen Unterweisung ging es beim Übungsdienst dann um den Aufbau der beiden Notfallinformationspunkte in der Praxis.