Spielende Kinder sollten in einem mehrgeschossigen Gebäude ein Feuer gelegt haben. Aufgrund starker Rauchentwicklung setzte ein Passant einen Notruf ab.
Die Ortsfeuerwehr Davenstedt rückte im Zugverband mit MTW, HLF20 und LF10/6 an. So die Ausgangslage zu einer Einsatzübung zum Thema FwDV3 beim letzten Übungsdienst.
Der Hinweisgeber wurde durch den ersteintreffenden Gruppenführer befragt sowie Zugänge und Lage der Rauchgrenze erkundet.
Während die Besatzung des HLF sofort zwei Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung einsetzte, kümmerte sich die Besatzung des LF10/6 zunächst um die Wasserversorgung und stellte den Sicherungstrupp. Anschließend kam ein weiterer Trupp des LF10/6 als dritter Atemschutztrupp im Innenangriff zum Einsatz.
Das dreigeschossige Gebäude mit einer Grundfläche von 720 m² war sehr verwinkelt und über zwei Treppenräume erschlossen. Dichter Rauch (Nebel) erschwerte die Sicht im ersten bis dritten Obergeschoss. Die Trupps im Innenangriff nahmen jeweils ein Rohr zum Eigenschutz vor. Insofern war das Schlauchmanagement an der Rauchgrenze, dass von einem Schlauchtrupp übernommen wurde, von großer Bedeutung.
Insgesamt drei vermisste Kinder wurden geortet und mit Unterstützung des Sicherungstrupps ins Freie gebracht. Dort konnten im Rahmen der Erstversorgung Kenntnisse vom Erste-Hilfe-Training beim vorangegangenen Übungsdienst angewendet werden.
Ungefähr eine Stunde nach Eintreffen am Einsatzort war die Übung im Zugverband beendet. Vor dem Rückbau fand eine umfangreiche Nachbesprechung statt.
Die Verletzten und Betroffenen wurden in diesem Fall wieder durch Angehörige der Jugendfeuerwehr Davenstedt gespielt.







