News Einsatzabteilung

Leistungsmarsch der FF Velber am Sonntag, 18.05.03

Dieses mal waren wir wieder beim Leistungsmarsch dabei.

Unsere Startzeit war 7:30 Uhr, wir waren also die ersten. (Wie heisst es so schön? Die ersten werden ... aber dazu später mehr)

Pünktlich um 7:30 wurden wir aufgerufen und wir haben uns zum Start begeben.

Was uns alles auf den 9,4 Kilometern erwartete, kann unter 'Alles lesen' oben rechts in dieser News nachgelesen werden.

Der dauerhaft fallende Regen konnte unserer guten Stimmung keinen Abbruch tun. Fröhlich malten wir uns aus, was wir nach dem Leistungsmarsch mit unserem Ortsbrandmeister machen würden, der uns ja angemeldet hatte (Das wir alle für die Teilnahme am Leistungsmarsch waren, hatten wir zu diesem Zeitpunkt verdrängt). ;)

 

Gleich zu Beginn wurde uns von dem 'Starter' der Ortsfeuerwehr Velber eine Abkürzung genannt, so dass wir zügiger zu unserer ersten Station gelangen konnten.

 

Das freute uns natürlich und wir hofften daraufhin ab jetzt von jeder Station eine Abkürzung genannt zu bekommen um doch nicht die ganze Strecke laufen zu müssen. Leider blieb es bei der Hoffnung. ;)

Nach kurzer Zeit erreichten wir die erste von elf (es waren doch elf, oder?) Stationen.

 

Lochfraß hieß diese.

Uns wurden Abflussrohre mit Blindstopfen zur Verfügung gestellt, in denen wie von Geisterhand 30 Löcher entstanden sind, von denen jeweils fünf auch noch zufällig passend für eine Hand waren.

Unsere Aufgabe war es mit diesen Abflußrohren Wasser von Behälter A in Behälter B zu bringen. Es sollten also immer drei Kameraden (30 Löcher, pro Hand fünf Finger, zwei Hände pro Kamerad - alles klar?) ein Rohr halten während andere es befüllten.

 

Nach der ersten Runde kam einer unserer Kameraden ... nennen wir ihn mal Christian ... auf die glorreiche Idee die Löcher nicht mehr zu zu halten sondern den Wasserverlust durch Schnelligkeit wett zu machen. Wir haben zwar Wasser in den Behälter gebracht, allerdings waren die Kameraden anschließend enstprechend naß. Das Trocknen der Klamotten war aufgrund des Wetters (ich erinnere an dieser Stelle nochmal an den Regen) nicht sehr erfolgreich.

 

Daraufhin ging es am Rand von Velber weiter zu der nächsten Station, bei der es sich um eine feuerwehrtechnische Aufgabe handelte.

Unsere Aufgabe war es einen unter Druck stehenden Schlauch im Slalom um Pylonen zu legen ohne die Pylonen zu berühren. Anschließend musste die Spitze des Strahlrohres durch ein Loch in einer Wand gesteckt werden (der Trupp am Strahlrohr sah durch die Wand nichts) und auf die Anweisungen des Gruppenführers hörend zwei Ziele mit dem Wasserstrahl getroffen werden.

Einen Pylonen haben wir ganz von seiner Position entfernt. Aber ansonsten hat es ganz gut geklappt. :)

 

Die nächste Station war ein Geschicklichkeitstest.

Hier mussten durch zwei Personen Kartoffeln geschält werden, bei denen die längste an einem Stück geschälte Schale gemessen wurde.

Zwei weitere Kameraden mussten ihnen überbrachte Bälle in ein Gefäß werfen.

Die Hauptaufgabe hatten aber die restlichen Kameraden, die die Bälle auf einem Löffel in der einen Hand, einen Treckerreifen in der anderen Hand über eine Wippe die Bälle bei den werfenden Kameraden abliefern mussten.

 

vin et fromage hieß die nächste Station.

Hier mussten vier Wein- und vier Käsesorten erkannt werden. Wobei es jeweils fünf Schildchen mit Namen gab. Weiterhin mussten Fragen zu Wein und Käse beantwortet werden. Erkannt haben wir nur eine Weinsorte. Wir sind halt alles Feinschmecker. ;)

 

Der Name der nächsten Station war so passend, das war schon nicht mehr normal. Die Station hieß 'Halbe bis dreiviertel Stunde' ... Na, klingelts? Wer sagt das immer? Wo hört man diesen Satz JEDES mal? ... Na? ... Beim Pizzabringdienst!

Hier war die Aufgabe mit Feuerpatschen aus einem 'Pizzaofen' (Regal) 'Pizzen' (Holzscheiben) in Pizzakartons zu legen und diese dann aus einem bestimmten Bereich in einen Bestimmten Bereich zu werfen. 39 Punkte haben wir hier erreicht.

 

Die nächste Station war zur Verpflegung. Jeder bekam einen Teller Erbsensuppe und ein Getränk.

Von der Verpflegung zur nächsten Station war subjektiv der längste Weg. Besonders, da wir uns eher auf Trampelpfaden bewegt haben. Mehrfach haben wir unterwegs geguckt ob wir noch richtig sind...

 

Holzerkennung war an der nächsten Station angesagt.

Hier konnten wir mit unserem Tischler und Zimmermann in einer Person richtig auftrumpfen. :)

Weiterhin mussten sich einige Leute vier Buchstaben in der richtigen Reihenfolge merken. Für einige doch eine schwere Aufgabe, wie sich herausgestellt hat. ;).

 

Die nächste Station war eine reine 'Wissensstation'. Hier wurden jeweils drei Leuten Fragen aus den Bereichen 'Gefahrgut / Atemschutz', 'Grundlehrgang / Truppführer' und 'Maschinist' zur Beantwortung gegeben.

Anschließend haben sich einige Kameraden beschwert, dass 'die Theoretiker' zu dritt einen Fragebogen beantwortet haben und der Rest bei den Fragen auf sich alleine gestellt war. Was man auch am Ergebnis gemerkt hat. *ups* ;)

 

An dieser Stelle möchte ich auf das Phantom zu sprechen kommen. Bei jeder Station war es vor uns und blieb bei fast jeder Station länger als wir. Es war doch ein interessanter Effekt nahezu an jeder Station das immergleiche Gesicht zu sehen. Wir schleppten uns mit unserer letzten Kraft zu den einzelnen Stationen und 'das Phantom' saß bereits fröhlich unterhaltend auf der Bank. *grmbl* ;)

Ich hatte trotz Befürchtungen aber keine Alpträume vom Phantom, ich hoffe den restlichen Kameraden ging es ebenso. ;)

 

Ich packe mein Auto: DIN! Herrgott, wen interessiert die DIN? Wer hat schon ein DIN Fahrzeug??? ;)

Wir sollten mit angeblich unbenutzten Urinprobendeckeln von 40 Geräten 20 markieren, die lt. DIN auf das LF8/6 gehören.

Wider aller Erwartungen haben wir doch 17 (oder 15?) Geräte richtig markiert. Hat mich wirklich gewundert.

 

Die nächste Station stand auf Davenstedter (also unserem) Gebiet. Ha! Ohne eine Anfrage vorher gestellt zu haben! Ha! Erwischt! ;)

Lieder gurgeln nenn ich sie mal.

Mit leckerem Davenstedter Wasser (hmmmm hat das gemundet ;) ) mussten mehr oder weniger bekannte Lieder gegurgelt und durch die anderen Kameraden erkannt werden.

Einige Lieder haben wir auch erkannt. Auf jeden Fall war es die Station, wo wir am Meisten gelacht haben. *g*

 

Bei der vorletzten Station mussten wir Holz stapeln.

Hier wurde mit einer Schubkarre Holz von Punkt A nach Punkt B gefahren. Bei Punkt B wurde aus diesem Holz ein Stapel errichtet, auf dem nach Ablauf einer gewissen Zeit ein Kamerad fünf Sekunden freihändig stehen musste. Anschließend wurde die Höhe des Stapels gemessen.

Auch das war eine sehr schöne Aufgabe. :)

Die letzte Station war direkt am Ziel, so dass man sich von den Bänken aus die Gruppen anschauen konnte, die noch diese letzte Aufgabe durchzuführen hatten.

 

Angeln mussten wir hier.

Ein Kamerad musste mit einem Fahrrad Strom erzeugen, drei Kameraden haben mit jeweils einem Elektromagneten Metallplättchen gesammelt und die restlich Kameraden haben diese vom Mangenten genommen und in einen Eimer geworfen.

Dann waren wir endlich (oder leider schon) durch.

 

Bis zur Siegerehrung sind wir dann nochmal nach Hause gefahren um uns zu trocknen.

Wir haben aber den 30. Platz (von 32) erreicht und sind somit vor unserer Nachbarwehr Badenstedt. Aber darauf legen wir ja keinen Wert. *g*

 

Fazit:

Es hat sich wirklich gelohnt hier mitzumachen. Es hat sehr viel Spaß gemacht, man hat die Arbeit gesehen, die in den Stationen drin steckte. Die Kameraden (sowohl Ausrichter als auch Teilnehmer) waren alle gut drauf.

Nächstes mal nehmen wir sicherlich wieder dran teil, wenn es die Termine zulassen. Gut fand ich auch, dass wir die erste Gruppe waren, die die Stercke absolvierte. So musste man an keiner Station warten.

An dieser Stelle sei noch mal allen Velberanern für die hervorragende Vorbereitung und Ausarbeitung des Leistungsmarsches gedankt. :)