Neben den alljährlichen Sicherheits- und UVV- Belehrungen stand am vergangenen Donnerstag das Thema Stromversorgung des Feuerwehrhauses auf dem Programm. Nicht zuletzt wegen des großen Stromausfalls in Hannover im Juli 2011 erhielten im vergangenen Jahr sieben Ortsfeuerwehren einen mobilen Stromerzeuger. Der Einachsanhänger ist mit einem Lichtmast ausgestattet und kann daher nicht nur zur zentralen Stromversorgung von Einsatzstellen sondern auch zum großflächigen Ausleuchten genutzt werden.
Eines dieser Aggregate mit einer Leistung von 40 kVA erhielt auch die Ortsfeuerwehr Davenstedt. Nach einer Umrüstung der elektrischen Anlage des Feuerwehrhauses ist es jetzt auch möglich, im Falle eines Stromausfalls mit dem Stromerzeuger direkt einzuspeisen. Dadurch werden die Feuerwehrstützpunkte bei länger anhaltenden Problemen mit der Energieversorgung zu 'leuchtenden' Anlaufstellen der betroffenen Bevölkerung in ihren Stadtteilen.
Zu diesem Zweck verfügt das Gerätehaus an der Seite der Fahrzeughalle über eine Einspeisesteckdose. Ein spezieller Schalter stellt sicher, dass die Stromversorgung zunächst vom öffentlichen Netz getrennt wird, bevor das Notstromaggregat übernehmen kann. Da die Stromerzeuger keine Möglichkeit haben sich auf ein bestehendes Netz aufzusynchronisieren ist dieser Schalter eine zwingend erforderliche Sicherheitseinrichtung. Weiterhin muss am Aggregat die für den Inselbetrieb vorgesehene Isolationsüberwachung abgestellt werden, da andernfalls ein Einspeisen in das TN-Netz des Stadtnetzes nicht möglich ist.
Im Rahmen des Übungsdienstes wurde die Vorgehensweise unter winterlichen Bedingungen mehrfach durchgespielt und geübt.
News Einsatzabteilung
