Beim Übungsdienst am Donnerstag, den 15. September 2016, führte die Ortsfeuerwehr Davenstedt eine Einsatzübung an einem Lagergebäude im ehemaligen Bahn-Ausbesserungswerk in Leinhausen durch. Ausgangslage war eine unklare Rauchentwicklung im ersten und zweiten Obergeschoß des verwinkelten Altbaus.
Insgesamt 19 Kräfte rückten mit dem HLF20, dem LF10/6 und dem MTW an. Sofort wurden von der ersten Löschgruppe zwei Trupps mit Pressluftatmern zur Personensuche und Brandbekämpfung in das Gebäude geschickt. Die zweite Löschgruppe baute die Wasserversorgung auf und stellte den Sicherheitstrupp.
Für eine realistische Schadendarstellung war das Gebäude mit vier Nebelgeräten stark vernebelt worden, so dass im Inneren zum Teil Nullsicht herrschte. Das Feuer (dargestellt durch Blinkleuchten), wurde in einem Raum im zweiten Obergeschoss gefunden und mittels zwei Hohlstrahlrohren bekämpft.
Während der Löscharbeiten verunfallte ein Atemschutzgeräteträger am Aufstieg zum Flachdach (Übungsannahme), so dass sofort die Atemschutztrupps der zweiten Löschgruppe als Rettungseinheit zum Einsatz kamen. Zwischenzeitlich hatten weitere Einsatzkräfte die Überdrucklüfter zur „Entrauchung“ vorgenommen und eine Beleuchtung vor dem Gebäude und im Erdgeschoss aufgebaut.
Nach gut einer Stunde war die Übung beendet. Es folgte eine umfangreiche Nachbesprechung, bevor die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden konnte. Entsprechend realitätsnahe Übungen gehören zu einem interessanten und abwechslungsreichen Übungsdienst. Diese können allerdings nur durchgeführt werden, wenn der Freiwilligen Feuerwehr geeignete Objekte von deren Besitzern zur Verfügung gestellt werden. Ein besonderer Dank geht daher an Dipl.-Ing. Axel Stelter als Eigentümer der Gebäude und Ingo Zils, der bei der Vorbereitung und Durchführung unterstützte.
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