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FFD übt an alter Scheune

Einsatzabteilung übt Brandbekämpfung

Im Rahmen des donnerstäglichen Übungsdienstes (FwDV 3) stand eine alte Feldscheune,
die zuletzt als Lagergebäude genutzt wurde, als Übungsobjekt zur Verfügung.
Angenommen wurde ein Dachstuhlbrand, wobei sich im inneren des verqualmten
Objektes noch eine Person aufhalten sollte. Die beiden Löschgruppen
übernahmen jeweils einen Abschnitt, den sie allein abarbeiteten.

Aufgabe der Gruppe um das LF 10/6 war es mit dem Angriffstrupp über
Steckleitern in einen Büroraum im ersten Obergeschoss vorzudringen. Von dort
aus arbeiteten sich die Atemschutzgeräteträger in das Büro im Erdgeschoss
vor und durchsuchten anschließend den Lagerbereich. Später unterstützte ein
zweiter Trupp bei der Personensuche. Nachdem eine bewusstlose Person
gerettet wurde, übernahmen die Trupps die Brandbekämpfung im Innenangriff.

Die Gruppe des LF16TS baute zunächst einen Wasserwerfer auf, mit dem eine
Riegelstellung zwischen dem Giebel der Scheune und den angrenzenden Garagen
aufgebaut werden sollte. Anschließend wurde eine vierteilige Steckleiter
vorgenommen und das Dach für einen Löschangriff von außen geöffnet. Weitere
Kräfte nutzen die Werkzeugausstattung des Löschgruppenfahrzeugs um die
Seitenwand an einem Fenster und durch das Mauerwerk zu öffnen.

Nach zwei Stunden war die Übung an dem bis dahin unbekannten Objekt beendet.