Thema beim letzten Übungsdienst der Einsatzabteilung war der elektrische Strom. In einer theoretischen Unterrichtseinheit ging es dabei zunächst um das Erkennen von Gefahren, die den Einsatzkräften beim Brandeinsatz oder der technischen Hilfeleistung begegnen können. Was ist zu tun, um die eigene Gefährdung zu minimieren und welche Schutzvorkehrungen sind vorgesehen, wenn die Feuerwehr selber elektrische Geräte in den Einsatz bringt.
Im praktischen Teil ging es danach zunächst um die elektrischen Verbraucher auf den beiden Löschfahrzeugen. In zwei Gruppen wurden die Geräte zusammengetragen und die Gesamtleistung ermittelt. Danach wurden die Unterschiede bei den Schutzsystemen bei den vorhandenen „tragbaren“ Stromerzeugern der Ortsfeuerwehr erläutert. So verfügt die FFD auf dem LF10/6 (6 kVA) und dem AB-Dekon-Z (13 kVA) über Stromerzeuger mit „Schutztrennung“ und auf dem HLF20 (13 kVA) über einen Stromerzeuger mit Isolationsüberwachung.
Für die Versorgung einer größeren Einsatzstelle oder das Einspeisen in das Feuerwehrhaus bei Stromausfall ist darüber hinaus ein mobiles Stromerzeugeraggregat (40 kVA) vorhanden. Beim Übungsdienst bot sich den Teilnehmern die Möglichkeit alle Stromerzeuger in Betrieb zu nehmen und Verbraucher anzuschließen.



