Insgesamt 37 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Davenstedt und Limmer führten ende Oktober eine Übung im Tanklager im Lindener Hafen durch. Angenommen wurde dabei ein Feuer im Bereich der Kesselwagenentladung. Die Bahngleise bildeten gleichzeitig die Trennung der Abschnitte, die jeweils von einer Ortsfeuerwehr übernommen wurden.
Die Wasserversorgung erfolgte über das betriebseigene Hydrantennetz, dass mit zwei großen stationäre Pumpen aus dem Hafenbecken gespeist wird. Zum Schutz des Pumpenfeldes und der Kraftstofftanks richteten die Kameraden aus Limmer eine Riegelstellung mit einem Schaumwasserwerfer des Unternehmens und dem Werfer des Tanklöschfahrzeugs ein. Auf der Davenstedter Seite wurden ein weiterer Schaumwasserwerfer zum Schutz eines Hallendaches und ein Wasserringmonitor als Riegelstellung zum Nachbargrundstück vorgenommen.
Nach Einrichten der Riegelstellung kamen weitere C-Rohre zum Kühlen von Rohrleitungen und Anlagenteile zum Einsatz. In einem Radius von 40 m um das brennende Tankfahrzeug durften die Einsatzkräfte aufgrund der angenommenen Wärmestrahlung lediglich mit Hitzeschutzbekleidung tätig werden.
Im dritten Teil der Übung sollte dann eine Brandbekämpfung auf die Kesselwagen durchgeführt werden. Dazu wurde in beiden Abschnitten jeweils ein Kombi-Schaumrohr durch Trupps in Hitzeschutzbekleidung vorgenommen. Nach gut zwei Stunden war Übungsende. Neben dem Betriebsleiter waren der Einsatzleitdienst der Feuer- und Rettungswache 4 sowie Mitarbeiter des Gewerbeaufsichtsamtes als Beobachter vor Ort. Nach dem Rückbau der Schläuche erfolgte eine kurze Übungsauswertung im Rahmen eines Imbisses im Feuerwehrhaus Limmer.
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