Beim letzten technischen Dienst hatte eine verstärkte Gruppe der Ortsfeuerwehr Davenstedt wieder die Möglichkeit an einem hohen Gebäude zu üben.
Ausgangslage war eine unklare Rauchentwicklung im zweiten Obergeschoss. Während ein Trupp zusammen mit dem Melder im Innenangriff über einen Treppenraum vordrang, hatten zwei weitere Trupps die Aufgabe die Anleiterbereitschaft herzustellen. Dadurch sollte ein zweiter Rettungsweg zur Verfügung gestellt werden. Aufgrund der Höhe der Geschosse war der Einsatz der dreiteiligen Schiebleiter erforderlich.
Die Leiter wurde aufgestellt und gesichert, so dass auch von außen ein Trupp mit Atemschutz vordringen konnte. Im Anschluss hatten auch die anderen Einsatzkräfte die Möglichkeit die Schiebleiter wechselseitig zu besteigen und über den Treppenturm bis zum Dach aufzusteigen.
In einer zweiten Übung ging es um die Beflammung eines außenstehenden Flüssiggastanks. Die Übungsannahme war, dass der Tank zur Hälfte gefüllt war und aufgrund der Erwärmung Gas über das Sicherheitsventil abströmte. Das abströmende Gas habe sich entzündet, so dass der Behälter weiter beflammt wurde. In derartigen Fällen verbleiben der Feuerwehr maximal 2 Minuten um mit wirksamen Kühlmaßnahmen zu beginnen. Andernfalls besteht die Gefahr einer Überhitzung und eines Druckbehälterzerknalls.
Insofern musste die Löschgruppe innerhalb von 120 Sekunden einen tragbaren Wasserwerfer in Stellung bringen, wobei die Wasserversorgung aus einer Entfernung von 100 m von dem in Deckung stehenden HLF20 erfolgte. Mit einer Wurfweite von 55m konnte der Gastank aus sicherer Entfernung gekühlt werden.
Nach den beiden schweißtreibenden Übungen rückten die Kräfte wieder ins Feuerwehrhaus ein, wo die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt wurde.











