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Einsatzübung am Nording

FFD übt Brandbekämpfung mit Menschenrettung in Firmengebäude

Mit insgesamt 23 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen führte die Einsatzabteilung der Ortsfeuerwehr Davenstedt am Donnerstagabend (03.04.2014) eine Übung in einem Betriebsgebäude durch. Unter Leitung des Zugführers Christian Glauss kamen zwei Löschgruppen mit den Gruppenführern Sascha de Buhr und Stefan Hinze zur Menschenrettung und Brandbekämpfung zum Einsatz.
 
Ausgangslage war ein Feuer in einer Lagerhalle, bei dem bereits die Berufsfeuerwehr und andere Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz sein sollten. Bei Eintreffen der Davenstedter Kräfte erhielten diese zunächst den Auftrag eine Riegelstellung aufzubauen, um ein angrenzendes Lager zu schützen und die Wasserversorgung aus einer rund 150 m entfernten offenen Wasserentnahmestelle herzustellen.
 
Noch während des Aufbaus des Löschangriffs durch die Gruppe des LF10/6 änderte sich allerdings die Lage und damit der Auftrag an die Feuerwehr. Entgegen erster Annahmen, dass sich keine Personen mehr in dem Gebäudekomplex aufhalten sollten, gab es nun Informationen, dass sich möglicherweise spielende Kinder in dem Bürokomplex, der sich an das von den Davenstedtern zu schützende Lager anschloss, aufhalten könnten. Umgehend wurde der Angriffstrupp zur Menschenrettung im Büro eingesetzt. Dort wurde eine deutliche Verrauchung im Erdgeschoss  festgestellt, so dass der mobile Rauchverschluss zum Schutz des Treppenraumes und des ersten Obergeschosses zum Einsatz kam. Insgesamt konnten in dem Büro durch zwei Trupps unter Atemschutz ein Kleinkind, ein Jugendlicher und ein Erwachsener gerettet werden.
 
Die Gruppe des LF16TS richtete eine Wasserentnahmestelle mit der Tragkraftspritze ein und legte die Schlauchleitung bis zum LF10/6 auf dem Firmengelände. Anschließend übernahm ein Trupp die Aufgabe der Riegelstellung mit einem C-Rohr im Außenangriff. Der Angriffstrupp und der Wassertrupp des LF16TS kamen nacheinander in dem stark verrauchten Lager im Innenangriff zum Einsatz. Hier retteten sie, zuletzt unterstützt durch einen Trupp des LF10/6, insgesamt drei erwachsene Personen, wovon eine unter einem Anhäger eingeklemmt war. Weiterhin wurden zwei Gasflaschen aus dem Gefahrenbereich geborgen und ein C-Rohr zur Kühlung der Wand zum Brandraum vorgenommen.
 
Nach dem alle Verletzten (Darsteller und Übungspuppen) dem fiktiv dargestellten Rettungsdienst übergeben waren, konnte nach rund 1,5 Stunden die Übung beendet werden. Bis zum Ende des Ausbildungsdienstes mussten danach noch die nassen Schläuche aufgenommen, die Atemschutzgeräte getauscht und die Darstellungsmittel zurückgebaut werden. Besonderer Dank gilt dem Firmeninhaber, der sein Bürogebäude und sein Lager für die Einsatzübung unkompliziert zur Verfügung stellte.