Die Ortsfeuerwehr Davenstedt verfügt in der Fachgruppe Dekontamination unter anderem über Möglichkeit professionelle Duschanlagen für die Reinigung von Verletzten und Zivilpersonen nach Unfällen mit atomaren, biologischen oder chemischen Gefahren einzurichten und zu Betreiben. Die Ausstattung, die dabei mit Frischwasser in Kontakt kommt, unterliegt der Trinkwasservorordnung. Daher ist unter anderem vorgeschrieben, dass die gesamte Trinkwasserausstattung turnusmäßig in Abständen von 9 Monaten desinfiziert wird.
Die Desinfektion wird mittels Einsprühen oder Vernebeln mit zugelassenen Desinfektionsmitteln erreicht. Zu diesem Zweck werden Kompressoren und Vernebler sowie Handsprüher eingesetzt. Neben den Trinkwasserschläuchen und Armaturen sind auch die Durchlauferhitzer sowie die Druckerhöhungspumpen und die gesamte feste Verrohrung des Abrollbehälters (AB-Dekon-Z) zu desinfizieren.
Kürzlich wurde am Feuerwehrhaus wieder eine derartige regelmäßige Desinfektion durchgeführt. Die erforderliche Dauer beträgt für die Trinkwasserausstattung der Ortsfeuerwehr Davenstedt auch beim gleichzeitigem Einsatz zweier Vernebler ca. 3,5 Stunden. Die erforderlichen Tätigkeiten sind dabei weniger arbeits- als zeitintensiv, denn die Mindestdauer der Verneblung bzw. Einwirkzeiten sind vorgegeben. Die erforderliche Konzentration wird mittels Teststreifen überprüft und die Desinfektion abschließend dokumentiert.
Besonderer Dank geht an die Mitglieder, die die anspruchsvollen Arbeiten bei sommerlichen Bedingungen im Rahmen eines Sonderdienstes durchführten. Die Wartezeiten wurden darüber hinaus zur Ausbildung genutzt.





