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CSA Erstausbildung (Tag 2)

Schweißtreibende Spezialausbildung geht in die zweite Runde

Am zweiten Abend trafen sich die Teilnehmer der CSA-Ausbildung mit Spezialkräften der Ortsfeuerwehren Davenstedt und Limmer sowie des Technischen Hilfswerks (THW) aus der Region Hannover auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Ronnenberg.

Angenommen wurde hier, dass es beim Umfüllen einer Chemikalie aus einem Kesselwagen in einen Tankanhänger zu einer heftigen Reaktion kam, die zur Folge hatte, dass mehrere Arbeiter durch die austretende Schadstoffwolke verletzt wurden, aufgrund eines abgerissenen Rohres am Kesselwagen eine unbekannte Flüssigkeit austrat und der Eisenbahnwagon entgleiste.

Während sich die Einsatzkräfte mit der Schutzkleidung ausrüsteten, wurde die Gefahrenzone abgesperrt und gekennzeichnet. Die Fachgruppen Beleuchtung des THW leuchteten die Schadenstelle großflächig aus. Die Feuerwehr baute vorsorglich einen dreiteiligen Löschangriff an der "Schwarz-Weiß-Grenze" auf. Zunächst mussten die CSA-Träger mehrere Übungspuppen retten, von denen sich eine im Domdeckel des Tankwagens verklemmt hatte.

Weitere Trupps leiteten die im Bereich der Achse austretende Flüssigkeit mit Hilfe von Rinnen um und fingen sie in einem provisorischen Auffangbehälter auf. Von hier aus konnte der Gefahrstoff dann in einen Bergungsbehälter gepumpt werden. CSA-Träger des THW bereiteten zwischenzeitlich das Aufgleisen der entgleisten Achse des Kesselwagen vor. Hierzu musste eine provisorische Rollbahn aus Holz gebaut werden, die nach dem Anheben das seitliche Verschieben ermöglichte.

Mit einer Einpersonenduschkabine und Geräten des Abrollbehälters AB-Dekon-Z wurde an der Schwarz-Weiss-Grenze von der Feuerwehr eine Dekontaminationsstelle für Einsatzkräfte eingerichtet. Nach dem Einsatz der CSA-Trupps erfolgte hier die behelfsmäßige Reinigung der Schutzanzüge, bevor die Träger wieder entkleidet werden konnten.

Das DRK aus Empelde stellte einen Rettungswagen für die Eigensicherung der Einsatzkräfte und versorgte die Übungsteilnehmer mit warmen und kalten Getränken sowie einem Imbiss. Gegen 22.30 rückten die beteiligten Kräfte wieder zu ihren Standorten ab.