Am Donnerstag, den 30. März 2017, fand wieder einmal ein Technischer Dienst zum Thema „die Löschgruppe im ABC-Einsatz“ statt.
Nach einer theoretischen und praktischen Unterweisung zum Ankleiden, behelfsmäßigen Dekontaminieren und Auskleiden von Einsatzkräften in flüssigkeitsdichten Chemikalienschutzanzügen (CSA – Form 2) ging es für eine Einsatzübung mit dem HLF zur Fössewiese.
Die Übungslage sah vor, dass im Bereich zweier 20‘-Container eine starke Geruchsbelästigung wahrnehmbar war. Eine nähere Erkundung unter Atemschutz zeigte, dass das Wasser der hinter den Containern befindliche Fösse eine deutliche Verfärbung aufwies. Aufgabe des Angriffstrupps war es daher, den gefährdeten Bereich abzusperren und anschließend an verschiedenen Stellen Wasser- und Erdproben zu entnehmen. Weiterhin waren jeweils die Wassertemperatur und der ph-Wert festzustellen und per Funk zu übermitteln.
Nachdem der Wassertrupp beim Ankleiden des Angriffstrupps unterstützt hatte, rüstete er sich selber als Sicherheitstrupp aus und übernahm später die Dekontamination auf der „Schwarzseite“. Der Schlauchtrupp und der Maschinist richteten eine behelfsmäßige Dekontaminationsstelle ein, leuchteten die Einsatzstelle aus und unterstützten beim Ankleiden des Wassertrupps.
Nach ca. 15 Minuten hatte der Angriffstrupp seine Aufgabe erledigt und kehrte mit den gesammelten Proben zur Schwarz-Weiss-Grenze zurück. Hier erfolgte nach einer Stiefel- und Handschuhwäsche sowie behelfsmäßiger Reinigung des CSA das fachgerechte Auskleiden der Einsatzkräfte. Dabei sollte besonders auf die Aufgabentrennung des „schwarzen“ und des „weißen“ Auskleidehelfers geachtet werden.
Zum Übungsende wurden die Rollen noch einmal getauscht und der Wassertrupp wurde dekontaminiert. Nach rund 90 Minuten und umfangreicher Reinigungsarbeiten, bei der jede Menge „Müll“ zu sammeln war, konnten die Einsatzkräfte wieder ins Gerätehaus einrücken.
News Einsatzabteilung











