Schutz bei Gefahrgutunfällen
HANNOVER. Für den Ernstfall ist die Feuerwehr künftig noch besser gerüstet: Bei schweren Gefahrgutunfällen wird ein neuartiges Dekontaminationssystem eingesetzt.
Pro Stunde können in der Anlage 120 Personen nach einer Verschmutzung mit atomaren, biologischen oder chemischen Stoffen entgiftet und desinfiziert werden. Sie besteht aus einem Container mit Duschräumen und vier Zelten und ist innerhalb von 15 bis 20 Minuten aufgebaut.
"Eine Ausstattung dieser Bauart ist deutschlandweit einzigartig", sagte gestern Feuerwehrchef Claus Lange. Die Kosten liegen bei 267.000 Euro. Dezernent Stephan Weil: "Die Ausstattung versetzt die Feuerwehr in die Lage, bei Gefahren, die durch chemische Stoffe entsstehen, adäquate Hilfe zu leisten".
