Fahrzeuge

Fahrzeugbestand Oktober 2013 (Foto von Sandra K. Fey)

Hier erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die Fahrzeuge der Feuerwehr Hannover-Davenstedt.

Klicken Sie im unterigen Menü auf ein Fahrzeug, um nähere Informationen und Fotos ansehen zu können.

Unter dem Menüpunkt Ehemalige Fahrzeuge erhalten Sie einen Einblick auf Fahrzeuge, die einmal bei der Feuerwehr Davenstedt stationiert waren.

HLF

Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug 20

Das HLF20 ist das neueste Löschfahrzeug in der FF Davenstedt und seit dem 18. August 2016 hier stationiert.
Es rückt im Einsatzfall als erstes Fahrzeug zur Einsatzstelle aus, wenn die Mannschaft aus mindestens 1/5 Einsatzkräften (also 6 Personen) besteht.

Ausgelegt ist das HLF 20 so, dass auch eine Löschgruppe damit arbeiten kann. Eine Löschgruppe besteht aus 1/8 (also 9) Einsatzkräften. Ein Gruppenführer und acht Einsatzkräfte, die je nach Position in der Gruppe festgelegte Aufgaben am Einsatzort wahrnehmen.

Der Wassertank des HLF 20 fasst 2.000 Liter Löschmittel.

Weiterhin gehören zur umfangreichen Ausrüstung ein pneumatischer LED-Lichtmast, eine elektrische Schnellangriffshaspel, ein Hygieneboard, Drucklüfter, Rauchschutzvorhang, eine Einpersonenhaspel mit Hydrantengeräten und Verkehrssicherung, ein 13 KVA Stromaggregat, Wassersauger, Chiemseepumpe, ein Spine-Board, Schere und Spreizer sowie unzähliges Werkzeug- und sonstiges Arbeitsmaterial.
Die Pumpe sowie weitere Fahrzeugbedienelemente werden über ein sog. HMI (Human-Machine-Interface) kontrolliert.
Die Fahrzeugumfeldsicherung sowie sämtliche Innenraumbeleuchtungen sind mit LED-Lichtern ausgerüstet.

LF10

Löschgruppenfahrzeug 10/6

Löschgruppenfahrzeug 10/6 (Foto von Sandra K. Fey)

Das LF 10/6 wird im Alarmfall als zweites besetzt. Wenn die Mannschaft aus mindestens 1/5 Einsatzkräften (also 6 Personen) besteht, rückt das Fahrzeug sofort zur Einsatzstelle aus.

Ausgelegt ist das LF 10/6 so, dass auch eine Löschgruppe damit arbeiten kann. Eine Löschgruppe besteht aus 1/8 (also 9) Einsatzkräften. Ein Gruppenführer und acht Einsatzkräfte, die je nach Position in der Gruppe festgelegte Aufgaben am Einsatzort wahrnehmen.

Jedoch kann auch bereits ab einer Besatzungsstärke von 6 Einsatzkräften an der Einsatzstelle eine Brandbekämpfung bzw. eine Menschenrettung durchgeführt werden.

Unter anderem ist das LF 10/6 mit einem Stromaggregat inkl. Beleuchtungsmittel, mit einer Schnellangriffseinrichtung, mit einem hydraulischen Rettungssatz mit Schere, Spreizer und Spreizzylinder, mit einer Motorkettensäge, mit 4 umluftunabhängigen Atemschutzgeräten, mit einer 4teiligen Steckleiter, mit Ölbindemittel und mit verschiedenen Druck- und Saugschläuchen ausgerüstet.

Das LF 10/6 wurde zusammen mit dem LF 10/6 der Ortsfeuerwehr Wettbergen beschafft. Diese Fahrzeuge sind die ersten beiden LF 10/6 in Hannover gewesen. Mittlerweile ist die Anzahl dieser Fahrzeuge in Hannover auf 5 gewachsen.

MTW A

Mannschaftstransportwagen

Mannschaftstransportwagen (Foto von Sandra K. Fey)

Der MTW ist ein Achtsitzer und wird bei einem Feueralarm als drittes Fahrzeug besetzt. Mit diesem rücken dann Kräfte nach, die mit dem Material vom LF 10/6 oder dem LF16-TS an der Einsatzstelle ihren Tätigkeiten nachgehen.

Als Besonderheit ist der 'Kofferraum' und Boden des Fahrzeuges mit trittsicherem Alublech ausgestattet. Außerdem ist ein Tisch mit einem Funkplatz für 2m Band und 4m Band Funkgeräte eingerichtet.

MTW B

Mannschaftstransportwagen

Mannschaftstransportwagen (Foto von Bernhard Rodeck)

Ein gebrauchter Mercedes Sprinter, den die Feuerwehr Hannover durch den Bund zur Verfügung gestellt bekommen hat und der zuvor bereits als 'Betreuungskombi' bei der Johanniter Unfallhilfe in Langenhagen und beim OV Hannover Wasserturm im Einsatz war. Das Fahrzeug dient in Davenstedt als Übergangsfahrzeug oder Platzhalter für einen Mannschaftstransportwagen 'MTW+'. Das '+' in der Bezeichnung deutet darauf hin, dass der Bund Besonderes mit diesem Fahrzeug geplant hat. Es soll zukünftig ein Teil des Modul 'Dekontamination Verletzter' in der Medizinischen TaskForce (MTF) sein.

Das Übergangsfahrzeug ist derzeit seitens des Bundes lediglich mit mehreren Sanitätstaschen, Decken, Absperr- und Markierungsausstattung, Megaphonen und diversen Werkzeugen ausgestattet. Aus der Fachgruppe 'Dekon-V' der Feuerwehr Hannover, die bei der Ortsfeuerwehr Davenstedt stationiert ist, werden darüber hinaus noch ein luftgestütztes Aufenthaltszelt und die Einpersonenduschkabine für die Dekontamination mitgeführt. 

Das aktuelle Ausstattungskonzept des Bundes für die Verstärkung des Katastrophenschutzes der Länder sieht unter anderem die flächendeckende neue Aufstellung von 61 sogenannten Medizinischen TaskForces (MTF) vor. Die MTF 7 wird dabei durch Kräfte im Bereich der Polizeidirektion Hannover (also Landeshauptstadt und Region Hannover) gestellt. 

Bei der MTF handelt es sich um einen sanitätsdienstlichen Großverband vergleichbar mit einer Kreisfeuerwehrbereitschaft, der im Einsatzfall im wesentlichen überörtlich tätig werden soll. Die Planungen des Bundes sehen derzeit je MTF 113 Einsatzkräfte und 21+ Fahrzeuge vor. 

Die Kernkomponente der MTF 7 mit dem Modul 'Führung', einem Teil des Verbands 'Behandlung' und dem Modul 'Logistik' sind bei der Johanniter Unfallhilfe (OV Wasserturm) angesiedelt. Die Ergänzungskomponente 'Behandlung' bilden im wesentlichen Standorte des Deutschen Roten Kreuzes in der Region (Hannover, Empelde, Springe, Neustadt, Lehrte). Das Modul 'Verletztentransport' teilen sich die JUH und das DRK in der Region. 

Im Gegensatz zu den übrigen Modulen der MTF, die in der Regel immer bei den Sanitätsorganisationen angesiedelt werden, soll das Modul 'Dekontamination Verletzter' immer bei einer Feuerwehr im Nahbereich der Kernkomponente aufgestellt werden. 

Da bei der Ortsfeuerwehr Davenstedt bereits seit 2006 die Fachgruppe Dekon-V der Feuerwehr Hannover stationiert ist, lag es nahe auch das Modul 'Dekon-V' der MTF hier aufzustellen. Personell wird die Ortsfeuerwehr allein jedoch nicht in der Lage sein, die geforderten 24 Einsatzkräfte + 100% Zweitbesetzung für das Modul zu stellen, so dass auch bei der MTF, ggf. auf weiteres Personal der anderen Fachgruppen Dekon und für den medizinischen Part bei der Berufsfeuerwehr zurück gegriffen werden muss. 

Der Bund sieht für die Fahrzeugausstattung des Moduls 'Dekon-V' derzeit einen MTW+ sowie ein GW Dekon P2+ (also mit dem 'plus' an Ausstattung) vor. Zusätzlich soll seitens der Feuerwehr ein LF 10/6 oder ein LF-Kats. aus dem Ergänzungsteil des Bundes beigestellt werden, dass jedoch nicht Teil der 21 Fahrzeuge der MTF wird. Bezüglich des Moduls 'Dekon-V' wird derzeit jedoch erst an dem Feinkonzept für die Ausstattung gearbeitet, so dass sich hier noch Änderungen ergeben können. So sieht u.a. ein Alternativvorschlag eine Fahrzeugausstattung mit zwei MTW, einem GW Dekon P und einem GW Dekon V vor. Es bleibt also auch für Davenstedt die weitere Entwicklung abzuwarten. Der Bund hat sich zum Ziel gesetzt, die Ausstattung aller 61 MTF in den Jahren 2017 / 2018 abgeschlossen zu haben. 

Unser MTW44 ist somit derzeit Platzhalter für den MTW+ der MTF 7 und wird diese Funktion wohl bis zu einer absehbaren Aussonderung behalten. Wie ein zukünftiges Ersatzfahrzeug aussehen könnte und wo das + an Ausstattung sein wird, ist derzeit aufgrund eines fehlenden Feinkonzeptes für das Modul 'Dekon-V' noch unklar. Der Bund äußerte sich bisher dahingehend, dass das Fahrzeug zusätzlich zur Ausstattung eines normalen MTW in der MTF über eine Behelfstrageeinrichtung verfügen soll. Es ist zu vermuten, dass hier ein eine vergleichbare Ausstattung wie bei den ehemaligen San-Gruppen-Kraftwagen in den 80er Jahren gedacht ist. Weiterhin kann angenommen werden, dass diese Ausstattung weniger zum Transport vom Behandlungsplatz zum Krankenhaus sondern vielmehr zum längeren Transport nicht gehfähiger Patienten im kontaminierten Bereich dienen soll. 

Das Dekon-P2+ bzw. das Fahrzeug mit der neuen Bezeichnung GW Dekon V, soll wohl auf dem derzeitigen Ausstattungskonzept der aktuell ausgelieferten Dekon-P2 aufbauen. Hierzu sind jedoch keine weiteren Details bekannt. In die Konzeptionierung des Modul 'Dekon-V' ist derzeit im Wesentlichen die MTF 40  (Rheinland-Pfalz-Süd) als einer von zwei MTF-Pilotstandorten eingebunden. Die weitere Entwicklung bleibt also abzuwarten.

WLF

Wechselladerfahrzeug

WLF mit Mulde (Foto von Sandra K. Fey)
WLF mit AB-Dekon-Z (Foto von Sandra K. Fey)

Das WLF ist mit einem hydraulisch beweglichen Haken ausgestattet, mit dem wechselweise unterschiedliche Abrollbehälter aufgeladen werden können. Dies erfolgt innerhalb weniger Minuten und kann sogar von nur einem Feuerwehrangehörigen durchgeführt werden. Somit kann diese Art Fahrzeug schnell für unterschiedlichste Einsatzzwecke ausgerüstet werden.

Ein weiterer Vorteil ist, dass bei einem Defekt oder einer fälligen Inspektion nur das Fahrzeug außer Dienst genommen werden muss. Die Abrollbehälter können dann bei Bedarf von einem anderen WLF zur Einsatzstelle gebracht werden.

Die Feuerwehr Hannover hat Abrollbehälter für unterschiedlichste Aufgaben. So gibt es unter anderem die Abrollbehälter Tunnelrettung, Sonderlöschmittel, Rettung und Gefahrgut. Bei der Ortsfeuerwehr Davenstedt ist der Abrollbehälter AB-Dekon-Z stationiert.

AB

Abrollbehälter Dekontamination Zivilpersonen

AB-Dekon-Z (Foto von Sandra K. Fey)

Der Abrollbehälter wurde im Mai vor der FIFA-WM 2006 bei dem Hersteller, den Odenwaldwerken, abgeholt.

Mit diesem Abrollbehälter ist eine schnelle Dekontamination von vielen Personen mit oder ohne Schutzkleidung möglich. Wird eine große Anzahl Menschen mit einem atomaren, biologischen oder chemischen Stoff beaufschlagt, wird die Fachgruppe Dekon alarmiert, die auch von der Ortsfeuerwehr Davenstedt gestellt wird.

An der Einsatzstelle wird der Abrollbehälter vom WLF abgesattelt und von den Kräften der Ortsfeuerwehr Davenstedt betriebsbereit gemacht.

Unter anderem wird eine Wasserversorgung hergestellt, werden vier Zelte aufgebaut und die Einsatzstelle bei Bedarf mit Leuchtballons, so genannten Powermoons, ausgeleuchtet.

Dann können bereits die ersten Betroffenen entkleidet, dekontaminiert und anschließend mit auf dem AB bereit gestellter Kleidung wieder eingekleidet oder zur medizinischen Versorgung z.B. an einen Behandlungsplatz übergeben werden.

Eine Besonderheit stellt eine Schienensystem dar, auf dem Verletzte Personen auf Schaufeltragen liegend dekontaminiert werden können. Dieses kann bei Bedarf in eine Duschzelle integriert werden. Somit ist es möglich Patienten sicher vom Zelt im verunreinigten (Schwarz-)bereich über die Duschzelle in das Zelt im sauberen (Weiß-)bereich zu transportieren.

FwA

Feuerwehranhänger 40kVA

Feuerwehranhänger 40kVA (Foto von Sandra K. Fey)

Im Falle eines Stromausfalls, wie zum Beispiel am 14.07.2011, kann mit dem Stromerzeuger Strom in das Feuerwehrhaus gespeist werden. Mitbürger aus Davenstedt können dann in das beleuchtete und warme Feuerwehrhaus kommen, um sich für die Zeit des Stromausfalls dort aufzuhalten.

Weiterhin kann der Anhänger bei größeren Einsatzlagen zur Stromerzeugung zur Verfügung stehen sowie mit dem Lichtmast die Einsatzstelle ausleuchten.

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LETZTE Einsätze

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Alarm - 19.9.2018 17.03 Uhr

Alarm FF Davenstedt Trappenkehre Rauchwarnmelder


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Alarm - 8.8.18 17.24 Uhr

Alarm FF Davenstedt Carlo-Schmid-Allee / Böschungsbrand Nachforderung


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FF Davenstedt unterstützt bei Rettung von Jungbäumen

Feuerwehr Hannover giesst 950 Jungbäume


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